Die 20er*innen verändern den Bezirk positiv. Wir engagieren uns für Verkehrsberuhigung, Verbesserung des Radnetzes und der Fußwege, die Gestaltung von Freiräumen, mehr Grün und Freiflächen, die Erhöhung der Aufenthaltsqualität, die Herstellung eines freundlichen Miteinanders und ein lebendiges, vielfältiges kommerzielles und kulturelles Umfeld. Wir sind unabhängig und neutral. Machen Sie mit.

6.4.20, Öffnung der Straßen

Aufgrund des Mangels an Freiflächen im Zuge der Corona-Epidemie haben wir einen Brief an die Parteien im Bezirk gerichtet, und um die Öffnung von Straßenzügen (Pasettistraße, Hannovergasse, Othmargasse, Brigittagasse, Treustraße, Universumsstraße & Rebhannstraße) für Fußgänger*innen ersucht.

19.3.20, Petition erfolgreich 

Die Anfang Februar eingereichte Petition für eine Mobilitätswende in der Brigittenau konnte innerhalb von 6 Wochen erfolgreich abgeschlossen werden, und das Ziel von 500 Unterschriften wurde erreicht. Wir warten nun auf die Einladung, unser Anliegen im Gemeinderat vorzustellen, und sind schon gespannt, wie die Reaktion der Bezirksverwaltung aussieht. 

20.2.10, 16:30 Bibliothek

Am 20.20.20 gingen die 20er*innen gemeinsam mit der Radlobby auf die Straße, um für Fahrradbügel vor der Bücherei in der Pappenheimgasse zu demonstrieren. Dies ist eine langjährige Forderung, die bisher vom Bezirk unerfüllt blieb, obwohl es hier nur um 2 Auto-Parkplätze ginge. Stattdessen könnten 20 Fahrrädabstellplätze errichtet werden.

Unser Aufkleber für unsere Aktion

Sa 19.10.19, 10.00
Komm zu Fuss zum Markt


Am Samstag den 19.10.19 treffen wir uns um 10.00 am Wallensteinplatz, um von dort gemeinsam zum  Hannovermarkt aufzubrechen. Ausgestattet mit Aufklebern (KOMM ZU FUSS ZUM MARKT) ziehen wir geschlossen zum Markt. Nach dem Verteilen von Flyern, Aufklebern, usw. entsteht zur Erinnerung noch ein großes Gruppenfoto an der Kreuzung Hannovergasse/Othmargasse (ca. 11.00). Wenn das Wetter paßt, geht es anschließend zu einem gemeinsamen Picknick auf die angrenzende Gemeindebauwiese, mit Kaffee und anderen Köstlichkeiten. 

Hintergrund: Aufgrund des ausufernden Verkehrs an Freitagen und Samstagen ist der Besuch des Marktes für Viele sehr stressig geworden. Es gibt einige Autofahrer*innen, die unbedingt bis zum Markt vorfahren wollen, obwohl dafür der Platz fehlt. Das Fehlverhalten der KFZ-Lenker*innen und brenzlige Situationen sind vorprogrammiert, für Kinder, Ältere und schwächere Verkehrsteilnehmer*innen wird das Einkaufen zu einem Spießrutenlauf mit gefährlichen und prekären Situationen. 

Es gibt dokumentierte Unfälle mit Personenschäden und noch mehr Malheurs mit Sachschäden. Wir wollen, dass der Markt wieder für die Fußgänger*innen, Anrainer*innen, Radfahrer*innen und die lokale Bevölkerung da ist, mehr Sicherheit und Ruhe herrschen, und die Aufenthaltsqualität im Umfeld verbessert wird.


Links zu sehen: Obwohl das Wetter frisch war, war die Stimmun hervorragend. Danke für das Zuf-Fuss-Kommen!


Unser Flugblatt zur FUZO im Bereich Hannoverg./Othmargasse

Verkehrsberuhigung am Hannovermarkt, 14.9.2019

Am 14.9. 2019 wurde die Othmargasse zwischen Hannovergasse und Jägerstraße ganztags gesperrt, um auf das Verkehrschaos rund um den Markt aufmerksam zu machen. Konkret wurde die Einrichtung einer Fußgängerzone gefordert, um das ewige Kreisen der Autos rund um den Markt zu unterbinden, und die Benutzung der Tiefgarage zu fördern. Beim Fest gab es verschiedene Aktionen: Bemalung der Straße, ein großer Grill für Mitgebrachtes vom Markt, Spiele auf der Straße, Musik und vor allem eine Diskussion mit Anrainer*innen und Expert*innen zum Thema Verkehrsberuhigung.

Für viele Anrainer*innen offenbarte gerade die gesperrte Straße das Potential dieses Ortes, viele genossen den schönen Tag auf der Straße und schlenderten stressfrei von ihrem zuhause zum Markt.


Vonseiten des Bezirkes und des Marktamtes wurde eingewendet, dass ein lokales Fahrverbot für Autos den Markt in seiner Existenz gefährden würde. Wir sehen diese Argumentation als reine Rhetorik an, mit der tatsächliche Veränderungen hintan gehalten werden sollen. Andere verkehrsberuhigte Zonen liefern den Beweis dafür, dass Geschäfte und Anrainer*innen davon profitieren können. Bestes Beispiel für einen Markt ohne Autoverkehr in Wien ist der Brunnenmarkt. Und dabei handelt es sich hier um einen der beliebtesten Märkte in Wien überhaupt.

18.9.19, Protest gegen ein Flugblatt des Bezirks

Anrainer*innen versammeln sich, um Ihren Unmut gegen ein manipulatives Flugblatt der amtierenden Bezirkspartei zum Ausdruck zu bringen.

Unsere Antwort auf das mißverständliche Flugblatt der regierenden Bezirkspartei.

Ein Hauch von Fake News

Zu unserem Anliegen wurden von offizieller Seite mißverständliche Informationen gestreut, um unser Projekt in ein falsches Licht zu rücken. Es wurde behauptet, dass bei unserem Vorschlag (s.FUZO am Kreuzungsbereich Othmargasse/Hannovergasse), die Anlieferung zum Markt nicht mehr möglich sei. Unser Plan, der dem Bezirk vorgestellt wurde, zeigt aber deutlich, dass die Anlieferung in weiten Teilen möglich ist, und in anderen Teilen - wie in FUZOs üblich, zeitlich beschränkt.

Als weiteres Schreckensszenario wurde die Reduktion von 250 Parkplätzen an die Wand gemalt. Im geplanten Bereich sind aber maximal 60-70 Parkplätze vorhanden, und dies auch nur dann, wenn man alle Schanigärten und Lieferzonen einrechnet. Durch eine Umorganisation der Stellflächen könnten sogar Stellplätze für Bewohner*innen wieder zurück gewonnen werden.

Die entscheidende Frage wird sein, wie der Bezirk auch in Zukunft mit dem gesteigerten Verkehrsaufkommen vor Ort umgeht. Eine Einbeziehung der Tiefgarage in die Bewirtschaftung des Marktes sehen wir als einen Teil der Lösung an. Dies wird aber nur funktionieren, wenn man die Zufahrt zum Markt unterbindet.

Da der Markt bestens an den öffentlichen Verkehr angebunden ist, können große Kundenschichten und auch viele Anrainer*innen, die auch jetzt schon eine wichtige Klientel des Marktes darstellen, umweltfreundlich versorgt werden.


14.9.2019, PROTESTFEST  

Das Protestfest am 14.9.2019 war die Auftakt-Veranstaltung, von der wir uns unter anderem eine Verkehrsberuhigung im Grätzel, eine vermehrte Zusammenarbeit mit gleichgesinnten Leuten im Bezirk, und eine neue Form der Bürger*innen-Beteiligung versprachen. 

Unsere Forderungen wurden von der Bezirkverwaltung direkt abgelehnt. Allerdings wurden in der darauf folgenden Bezirksvertretungssitzung die Erarbeitung einer neuen Marktlogistik und das Ausloten von Verbesserungsmaßnahmen im umgebenden Verkehrsbereich beschlossen. Ergebnisse dazu soll es spätestens im Frühjahr 2020 geben.

Wir Bürger*innen fordern dazu einen Dialog. Wir wollen unsere Standpunkte einbringen können.

24.5.2015, Flüsterteppich


2013 startete die Initiative (damals noch die Bürgerinitiative Brigittenau) das Projekt "Flüsterteppich". Stein des Anstoßes war ein sehr grobes Steinpflaster auf der Jägerstraße, welches beim Befahren immens laute Rollgeräusche erzeugte. Direkt am Straßenrand konnten mehr als 80 Dezibel an Lautstärke gemessen werden. Besonders nachts, wenn etwa Taxis mit hoher Geschwindigkeit über das Pflaster sausten, war ein Durchschlafen unmöglich. Aber auch die Aufenthaltsqualität untertags war im angrenzenden Freiraum stark vermindert.
Mehrere Faktoren sprachen zuerst gegen Sanierungsmaßnahmen. So wollte der Bezirk abwarten, bis eine turnusmäßige Sanierung der Gleisanlagen erfolgt (etwa alle 15-30 Jahre). Auch über den Untergrund der Straße wurden vage Vermutungen angestellt, dass nämlich dort alte Fliegerbomben aus dem 2.ten Weltkrieg einer Sanierung im Wege stehen könnten. Nach 3 Jahren Diskussion, einer gelungenen Auftaktveranstaltung in Form von "Flüsterteppichen" auf der gesperrten Jägerstraße, einer an den Bezirksvorsteher überreichten Unterschriftsliste, und mehreren Flugblattaktionen im Bezirk war es dann 2016 soweit: die alten Pflaster wurden weggeräumt und der Abschnitt zwischen Wallensteinstraße und Pappenheimgasse mit einem neuen Belag versehen. An der Querung zur Othmargasse wurde eine Verkehrsinsel eingefügt, die insbesondere SchülerInnen ein sicheres Überschreiten der Jägerstraße ermöglichen sollte.
Insgesamt hat der neue Belag zu einer Verminderung der Lärmemission von ca. 15-20 Dezibel geführt, je nach Geschwindigkeit, Fahrzeuggröße, Gewicht, etc. wurde eine fühlbare Lärmminderung um ca. zwei Drittel erzielt.
Die angrenzenden Geschäftsleute waren großteils gegen die Veränderung, weil sie finanzielle Einbußen durch die Baustelle fürchteten. Aber die Arbeiten wurden im Sommer durchgeführt, und tangierten die Betriebe kaum. Im Gegenteil, während der Verkehr nicht mehr durchrollte, konnte eine Belebung des Abschnittes durch Fußgänger*innen beobachtet werden.
Leider wurden die Wünsche nach Tempo 30, einem Zebrastreifen an der Querung Othmargasse für die passierenden Schüler*innen der Greiseneckgergasse , und ein Fahrradstreifen auf der Jägerstraße nicht berücksichtigt. Auch die Engstellen im Trottoirbereich auf der rechten Seite stadteinwärts, im Blockbereich vor der Wallensteinsraße, konnten nicht behoben werden. Weitere Verbesserungsmaßnahmen sind also noch anzustreben...

2013 startete die Initiative (damals noch die Bürgerinitiative Brigittenau) das Projekt "Flüsterteppich". Stein des Anstoßes war ein sehr grobes Steinpflaster auf der Jägerstraße, welches beim Befahren immens laute Rollgeräusche erzeugte. Direkt am Straßenrand konnten mehr als 80 Dezibel an Lautstärke gemessen werden. Besonders nachts, wenn etwa Taxis mit hoher Geschwindigkeit über das Pflaster sausten, war ein Durchschlafen unmöglich. Aber auch die Aufenthaltsqualität untertags war im angrenzenden Freiraum stark vermindert.

Mehrere Faktoren sprachen zuerst gegen Sanierungsmaßnahmen. So wollte der Bezirk abwarten, bis eine turnusmäßige Sanierung der Gleisanlagen erfolgt (etwa alle 15-30 Jahre). Auch über den Untergrund der Straße wurden vage Vermutungen angestellt, dass nämlich dort alte Fliegerbomben aus dem 2.ten Weltkrieg einer Sanierung im Wege stehen könnten. Nach 3 Jahren Diskussion, einer gelungenen Auftaktveranstaltung in Form von "Flüsterteppichen" auf der gesperrten Jägerstraße, einer an den Bezirksvorsteher überreichten Unterschriftsliste, und mehreren Flugblattaktionen im Bezirk war es dann 2016 soweit: die alten Pflaster wurden weggeräumt und der Abschnitt zwischen Wallensteinstraße und Pappenheimgasse mit einem neuen Belag versehen. An der Querung zur Othmargasse wurde eine Verkehrsinsel eingefügt, die insbesondere SchülerInnen ein sicheres Überschreiten der Jägerstraße ermöglichen sollte.

Insgesamt hat der neue Belag zu einer Verminderung der Lärmemission von ca. 15-20 Dezibel geführt, je nach Geschwindigkeit, Fahrzeuggröße, Gewicht, etc. wurde eine fühlbare Lärmminderung um ca. zwei Drittel erzielt.

Die angrenzenden Geschäftsleute waren großteils gegen die Veränderung, weil sie finanzielle Einbußen durch die Baustelle fürchteten. Aber die Arbeiten wurden im Sommer durchgeführt, und tangierten die Betriebe kaum. Im Gegenteil, während der Verkehr nicht mehr durchrollte, konnte eine Belebung des Abschnittes durch Fußgänger*innen beobachtet werden.

Leider wurden die Wünsche nach Tempo 30, einem Zebrastreifen an der Querung Othmargasse für die passierenden Schüler*innen der Greiseneckgergasse , und ein Fahrradstreifen auf der Jägerstraße nicht berücksichtigt. Auch die Engstellen im Trottoirbereich auf der rechten Seite stadteinwärts, im Blockbereich vor der Wallensteinsraße, konnten nicht behoben werden. Weitere Verbesserungsmaßnahmen sind also noch anzustreben...