Die 20er*innen verändern den Bezirk positiv. Wir engagieren uns für Verkehrsberuhigung, Verbesserung des Radnetzes und der Fußwege, die Gestaltung von Freiräumen, mehr Grün und Freiflächen, die Erhöhung der Aufenthaltsqualität, die Herstellung eines freundlichen Miteinanders und ein lebendiges, vielfältiges kommerzielles und kulturelles Umfeld. Wir sind unabhängig und neutral. Machen Sie mit.

Protest am Markt, 4.7.20

Unsere Protestveranstaltung am 4.7.20 begann mit einem Speakers Corner, aufgebaut auf das Platzmobil von PLATZ FÜR WIEN, die uns kräftig unterstützten. Es wurden - teils unter großer Betroffenheit –  "unerhörte" Briefe an den Bezirksvorsteher verlesen, gespickt mit vielen interessanten Informationen. (Der Bezirksvorsteher ist leider unserer Einladung nicht gefolgt...). Im Anschluß daran gelangte im 1. Platzparlament eine Resolution für eine Mobilitätswende Brigittenau zur Abstimmung und wurde dabei vielstimmig angenommen. Zwischen den Programmteilen erheiterten JOWA und Oli Moura mit ihren musikalischen Einlagen die Anwesenden auf der Agora. Auf ihrem Weg vom Rathaus zur Donauinsel legten dann noch die Radler von Xtinction eine kurze Pause am Hannovermarkt ein.

Es war im wahrsten Sinne des Wortes ein sehr heißer Nachmittag, mit Temperaturen jenseits der 30 Grad, noch aufgeheizt vom schwarzen Asphalt und Blech der umstehenden Autos! Der Wunsch nach schattenspendenden Bäumen an diesem schönen Ort, der leider nur für Autos reserviert ist, bleibt hoffentlich keine Fiktion!

Unsere Forderung nach einer effizienten Verkehrsberuhigung rund um den Markt (FUZO) und einer Mobilitätswende für den 20. Bezirk werden wir weiterhin mit Nachdruck äußern. Vielleicht mit einem Speakers Corner vor dem Bezirksamt?

SA 4.7.20, Speakers Corner am Hannovermarkt, FEST

Viele Menschen im Bezirk schreiben Briefe an unseren Bezirksvorsteher, die aber nicht "erhört" werden. Jetzt habt Ihr die Möglichkeit, diese öffentlich vorzutragen und Euren Anliegen öffentliches Gehör zu verschaffen. Wir verwandeln den geschäftigen Parkplatz hinter dem Hannovermarkt in eine Agora, und tauschen unsere Meinungen aus.

Wir möchten noch vor dem Sommer ein kräftiges Zeichen für eine Verkehrsberuhigung im 20. Bezirk setzen. Es gärt an vielen Stellen (Brigittagasse, Kluckygasse, Hannovermarkt, Wallensteinstraße, Handelskai, Klosterneuburger Straße, etc.), weil die letzten 10 Jahre nichts gemacht wurde. Der Bezirk verändert sich, die Politik bleibt aber leider bei ihren alten Eisen. 

Ein Rahmenprogramm mit Platzmobil und Megafon, Picknick, musikalischer Untermalung, Pflanzentausch, etc. unterstreicht unsere Forderungen.  Start um 13.30! Macht mit!

23.6.20, Kreuzung Leipziger Platz, Klosterneub. Str

Bei strömenden Regen legten Aktivist*innen von "Geht doch Wien", der "Fahrradlobby" und den 20er*innen einen mobilen Zebrastreifen über die brandgefährliche Kreuzung. Die Autofahrer*innen haben es gerne respektiert. Jetzt fehlt nur noch ein Herz des Bezirkes für Kinder und Radler*innen, die hier täglich ohne Sicherung queren müssen.

19.6.20, Kluckygasse

Die Bürger*innen der Kluckygasse und die 20er*innen fordern Bäume für Ihre Straße. Obwohl im gesamten umliegenden Grätzel dieser Tage die Straßen aufgerissen werden, ist nicht an eine Begrünung gedacht! Ein weiterer Schildbürgerstreich unserer Bezirksvertretung, die hier - obwohl der 20. Bezirk überproportional von der Hitze betroffen ist – nicht die Gelegenheit ergreift, einfach bei offenem Boden Pflanzungen vorzunehmen. Stattdessen ist aus dem Bezirksamt immer wieder zu hören, dass es technische Gründe gäbe, die eine Pflanzung verhindern. 

Nicht die Bäume werden hier gepflanzt, sondern die Bürger*innen!


6.6.20, 1. Rad-Corso zum Hannovermarkt

Etwa 150-200 Menschen sind an diesem Tag durch den dichten Verkehr zum Hannovermarkt geradelt, und haben mehr Platz für die nichtmotorisierten Verkehrsteilnehmer*innen gefordert. Sie haben damit gezeigt, welche tolle Atmosphäre vor Ort herrschen würde, wenn die Menschen nicht mit dem Auto, sondern mit dem Rad, zu Fuß oder mit den Öffis kommen würden. Es war für uns alle ein großer Moment, zu sehen, welches Potential und welche Lebensqualität dieser Ort entwickelt, wenn einmal das tosende Getriebe des Autoverkehrs zum Stillstand kommt. Wir bedanken uns bei allen herzlich für das KOMMEN MIT DEM RAD. Besonders bei PLATZ FÜR WIEN und der RADLOBBY.

6.6.20, 1. Rad-Corso am Hannovermarkt

Am 6.6.20 um 11.30 zelebrieren wir das vorläufige Ende der Corona-Krise und zeigen, dass es uns auch noch gibt. Denn der Markt hat während der Krise noch mehr Menschen mit dem Auto angeogen, und die Bezirksvertretung hat die verstrichene Zeit nicht genutzt, um Maßnahmen für eine Verkehrsberuhigung setzen, obwohl dies im Herbst 2019 versprochen wurde. 

Unser Motto: Stoppt das Verkehrschaos am Hannovermarkt. Wir fordern die Einrichtung einer FUZO sichere Querungen, die Einbeziehung der Tiefgarage in die Bewirtschaftung des Marktes, eine Neuorganisation des Zulieferverkehrs, eine direkte Anbindung an die Radrouten. Und Sofort-Maßnahmen, die das andauernde Kreisen von KFZ im Viertel verhindern.

20ER*INNEN AUF DIE STRASSE!


3.6.20, Petitionsausschuss

Am 3.6.20 um 16.20 stellen wir unsere Offene Petition "Mobilitätswende Brigittenau" im Petitionsausschuss im Wiener Rathaus vor. Wir haben zu diesem Anlass 5000 Flyer drucken lassen und im Bezirk verteilt. Darin werden die Versäumnisse in der Verkehrspolitik in den letzten Jahren aufgeführt. 

21.5.20, A.Stifter-Straße

Auf der Eisenbahnbrücke über der Adalbert-Stifterstraße haben wir kürzlich ein tolles Banner entdeckt...

An dieser vielbefahrenen Transitroute durch den Bezirk fehlt eine Radspur, die von den Bürger*innen schon seit vielen Jahren eingefordert wird. Zur Info: Seit 2011 wurde im Bezirk kein Meter Radweg mehr gebaut - kein Bezirk hat so wenig in die Radinfrastruktur investiert, wie der 20. Bezirk.

11.5.20, Postkarten-Serie

Unser erstes Sujet aus einer neuen Postkarten-Serie über den 20.Bezirk ist fertig. 

Zur Info: der 20.Bezirk gehört mit zu den Bezirken mit einem sehr großen Verkehrsflächenanteil, der vorwiegend für KFZ reserviert ist. Obwohl von 1000 Einwohner*innen nur 283 ein KFZ angemeldet haben (Stand 2019, abnehmend, und der drittniedrigste Wert in ganz Österreich), werden Fahrradwege, sichere Querungen, und mehr Platz für Fußgänger*innen konsequent verweigert. Fazit: der Bezirk macht Politik für ein Viertel der Bezirksbevölkerung, während die anderen drei Viertel leer ausgehen.

3.5.20, Pop-up Bike Lane

DIE 20ER*INNEN haben zusammen mit "Platz für Wien" für kurze Zeit einen geschützten Radstreifen auf der Adalbert-Stifter-Straße eingerichtet und die neue Infrastruktur gleich getestet - die Geschichte dazu auf Video

Zur Adalbert-Stifter-Straße ist noch anzumerken, dass diese seit 2003 "Hauptradverkehrsnetz in Planung" ist und bei einer Gesamtbreite von etwa 35 Metern mehr als genug Platz für sichere Radwege bieten würde. Auch der Bedarf ist gegeben, immerhin ist dies der direkte Weg zum Naherholungsgebiet Donauinsel und in den 21. Bezirk.

Leider versäumt es die Bezirksvertretung Brigittenau in diesen Zeiten, Platz für den unmotorisierten Verkehr zu schaffen. Nicht nur Fußgängerstraßen und temporären Begegnungszonen wurde eine Absage erteilt, auch temporäre geschützte Radstreifen auf Hauptstraßen sind in der Brigittenau kein Thema. Am Primat des Autos hält die Bezirksvertretung Brigittenau auch in Zeiten der Krise fest.

DIE20ER*INNEN fordern die Bezirksvertretung Brigittenau auf, auf Hauptstraßen im Bezirk temporäre geschützte Radstreifen einzurichten, jedenfalls aber im "Hauptradverkehrsnetz in Planung". Dies betrifft unter anderem: Jägerstraße zwischen Gaußplatz und Stromstraße, Wallensteinstraße, Dresdner Straße, Adalbert-Stifter-Straße zwischen Klosterneuburger Straße und Engerthstraße.

Begegnungszone im Mai

Die Mariahilferstraße des 20. Bezirkes. Herr Derfler hat seinen Bürger*innen eine Begegnungszone "beschert". Und damit bewiesen: es geht doch!! Nur blöd, dass an dieser Stelle am Rande des Bezirkes keine Menschen wohnen....

29.4.20 , Begegnungszone

Die 20er*innen fordern temporäre und dauerhafte Begegnungszonen im Bezirk, vor allem in den zentralstädtischen Räumen mit großer Wohndichte rund um die Wallensteinstraße: Brigittaplatz, Hannovermarkt, Brigittagasse, Universumstraße, etc., damit auch während der Corona-Krise der Abstand von einem Meter eingehalten werden kann. Der Bezirk zeigt sich um eine "Lösung bemüht".

19.3.20, Petition erfolgreich 

Die Anfang Februar eingereichte Petition für eine Mobilitätswende in der Brigittenau konnte innerhalb von 6 Wochen erfolgreich abgeschlossen werden, und das Ziel von 500 Unterschriften wurde erreicht. Wir warten nun auf die Einladung, unser Anliegen im Gemeinderat vorzustellen, und sind schon gespannt, wie die Reaktion der Bezirksverwaltung aussieht. 

20.2.10, 16:30 Bibliothek

Am 20.20.20 gingen die 20er*innen gemeinsam mit der Radlobby auf die Straße, um für Fahrradbügel vor der Bücherei in der Pappenheimgasse zu demonstrieren. Dies ist eine langjährige Forderung, die bisher vom Bezirk unerfüllt blieb, obwohl es hier nur um 2 Auto-Parkplätze ginge. Stattdessen könnten 20 Fahrrädabstellplätze errichtet werden.

Unser Aufkleber für unsere Aktion

Sa 19.10.19, 10.00
Komm zu Fuss zum Markt


Am Samstag den 19.10.19 treffen wir uns um 10.00 am Wallensteinplatz, um von dort gemeinsam zum  Hannovermarkt aufzubrechen. Ausgestattet mit Aufklebern (KOMM ZU FUSS ZUM MARKT) ziehen wir geschlossen zum Markt. Nach dem Verteilen von Flyern, Aufklebern, usw. entsteht zur Erinnerung noch ein großes Gruppenfoto an der Kreuzung Hannovergasse/Othmargasse (ca. 11.00). Wenn das Wetter paßt, geht es anschließend zu einem gemeinsamen Picknick auf die angrenzende Gemeindebauwiese, mit Kaffee und anderen Köstlichkeiten. 

Hintergrund: Aufgrund des ausufernden Verkehrs an Freitagen und Samstagen ist der Besuch des Marktes für Viele sehr stressig geworden. Es gibt einige Autofahrer*innen, die unbedingt bis zum Markt vorfahren wollen, obwohl dafür der Platz fehlt. Das Fehlverhalten der KFZ-Lenker*innen und brenzlige Situationen sind vorprogrammiert, für Kinder, Ältere und schwächere Verkehrsteilnehmer*innen wird das Einkaufen zu einem Spießrutenlauf mit gefährlichen und prekären Situationen. 

Es gibt dokumentierte Unfälle mit Personenschäden und noch mehr Malheurs mit Sachschäden. Wir wollen, dass der Markt wieder für die Fußgänger*innen, Anrainer*innen, Radfahrer*innen und die lokale Bevölkerung da ist, mehr Sicherheit und Ruhe herrschen, und die Aufenthaltsqualität im Umfeld verbessert wird.


Links zu sehen: Obwohl das Wetter frisch war, war die Stimmun hervorragend. Danke für das Zuf-Fuss-Kommen!


Unser Flugblatt zur FUZO im Bereich Hannoverg./Othmargasse

Verkehrsberuhigung am Hannovermarkt, 14.9.2019

Am 14.9. 2019 wurde die Othmargasse zwischen Hannovergasse und Jägerstraße ganztags gesperrt, um auf das Verkehrschaos rund um den Markt aufmerksam zu machen. Konkret wurde die Einrichtung einer Fußgängerzone gefordert, um das ewige Kreisen der Autos rund um den Markt zu unterbinden, und die Benutzung der Tiefgarage zu fördern. Beim Fest gab es verschiedene Aktionen: Bemalung der Straße, ein großer Grill für Mitgebrachtes vom Markt, Spiele auf der Straße, Musik und vor allem eine Diskussion mit Anrainer*innen und Expert*innen zum Thema Verkehrsberuhigung.

Für viele Anrainer*innen offenbarte gerade die gesperrte Straße das Potential dieses Ortes, viele genossen den schönen Tag auf der Straße und schlenderten stressfrei von ihrem zuhause zum Markt.


Vonseiten des Bezirkes und des Marktamtes wurde eingewendet, dass ein lokales Fahrverbot für Autos den Markt in seiner Existenz gefährden würde. Wir sehen diese Argumentation als reine Rhetorik an, mit der tatsächliche Veränderungen hintan gehalten werden sollen. Andere verkehrsberuhigte Zonen liefern den Beweis dafür, dass Geschäfte und Anrainer*innen davon profitieren können. Bestes Beispiel für einen Markt ohne Autoverkehr in Wien ist der Brunnenmarkt. Und dabei handelt es sich hier um einen der beliebtesten Märkte in Wien überhaupt.

18.9.19, Protest gegen ein Flugblatt des Bezirks

Anrainer*innen versammeln sich, um Ihren Unmut gegen ein manipulatives Flugblatt der amtierenden Bezirkspartei zum Ausdruck zu bringen.

Unsere Antwort auf das mißverständliche Flugblatt der regierenden Bezirkspartei.

Ein Hauch von Fake News

Zu unserem Anliegen wurden von offizieller Seite mißverständliche Informationen gestreut, um unser Projekt in ein falsches Licht zu rücken. Es wurde behauptet, dass bei unserem Vorschlag (s.FUZO am Kreuzungsbereich Othmargasse/Hannovergasse), die Anlieferung zum Markt nicht mehr möglich sei. Unser Plan, der dem Bezirk vorgestellt wurde, zeigt aber deutlich, dass die Anlieferung in weiten Teilen möglich ist, und in anderen Teilen - wie in FUZOs üblich, zeitlich beschränkt.

Als weiteres Schreckensszenario wurde die Reduktion von 250 Parkplätzen an die Wand gemalt. Im geplanten Bereich sind aber maximal 60-70 Parkplätze vorhanden, und dies auch nur dann, wenn man alle Schanigärten und Lieferzonen einrechnet. Durch eine Umorganisation der Stellflächen könnten sogar Stellplätze für Bewohner*innen wieder zurück gewonnen werden.

Die entscheidende Frage wird sein, wie der Bezirk auch in Zukunft mit dem gesteigerten Verkehrsaufkommen vor Ort umgeht. Eine Einbeziehung der Tiefgarage in die Bewirtschaftung des Marktes sehen wir als einen Teil der Lösung an. Dies wird aber nur funktionieren, wenn man die Zufahrt zum Markt unterbindet.

Da der Markt bestens an den öffentlichen Verkehr angebunden ist, können große Kundenschichten und auch viele Anrainer*innen, die auch jetzt schon eine wichtige Klientel des Marktes darstellen, umweltfreundlich versorgt werden.


14.9.2019, PROTESTFEST  

Das Protestfest am 14.9.2019 war die Auftakt-Veranstaltung, von der wir uns unter anderem eine Verkehrsberuhigung im Grätzel, eine vermehrte Zusammenarbeit mit gleichgesinnten Leuten im Bezirk, und eine neue Form der Bürger*innen-Beteiligung versprachen. 

Unsere Forderungen wurden von der Bezirkverwaltung direkt abgelehnt. Allerdings wurden in der darauf folgenden Bezirksvertretungssitzung die Erarbeitung einer neuen Marktlogistik und das Ausloten von Verbesserungsmaßnahmen im umgebenden Verkehrsbereich beschlossen. Ergebnisse dazu soll es spätestens im Frühjahr 2020 geben.

Wir Bürger*innen fordern dazu einen Dialog. Wir wollen unsere Standpunkte einbringen können.

24.5.2015, Flüsterteppich


2013 startete die Initiative (damals noch die Bürgerinitiative Brigittenau) das Projekt "Flüsterteppich". Stein des Anstoßes war ein sehr grobes Steinpflaster auf der Jägerstraße, welches beim Befahren immens laute Rollgeräusche erzeugte. Direkt am Straßenrand konnten mehr als 80 Dezibel an Lautstärke gemessen werden. Besonders nachts, wenn etwa Taxis mit hoher Geschwindigkeit über das Pflaster sausten, war ein Durchschlafen unmöglich. Aber auch die Aufenthaltsqualität untertags war im angrenzenden Freiraum stark vermindert.
Mehrere Faktoren sprachen zuerst gegen Sanierungsmaßnahmen. So wollte der Bezirk abwarten, bis eine turnusmäßige Sanierung der Gleisanlagen erfolgt (etwa alle 15-30 Jahre). Auch über den Untergrund der Straße wurden vage Vermutungen angestellt, dass nämlich dort alte Fliegerbomben aus dem 2.ten Weltkrieg einer Sanierung im Wege stehen könnten. Nach 3 Jahren Diskussion, einer gelungenen Auftaktveranstaltung in Form von "Flüsterteppichen" auf der gesperrten Jägerstraße, einer an den Bezirksvorsteher überreichten Unterschriftsliste, und mehreren Flugblattaktionen im Bezirk war es dann 2016 soweit: die alten Pflaster wurden weggeräumt und der Abschnitt zwischen Wallensteinstraße und Pappenheimgasse mit einem neuen Belag versehen. An der Querung zur Othmargasse wurde eine Verkehrsinsel eingefügt, die insbesondere SchülerInnen ein sicheres Überschreiten der Jägerstraße ermöglichen sollte.
Insgesamt hat der neue Belag zu einer Verminderung der Lärmemission von ca. 15-20 Dezibel geführt, je nach Geschwindigkeit, Fahrzeuggröße, Gewicht, etc. wurde eine fühlbare Lärmminderung um ca. zwei Drittel erzielt.
Die angrenzenden Geschäftsleute waren großteils gegen die Veränderung, weil sie finanzielle Einbußen durch die Baustelle fürchteten. Aber die Arbeiten wurden im Sommer durchgeführt, und tangierten die Betriebe kaum. Im Gegenteil, während der Verkehr nicht mehr durchrollte, konnte eine Belebung des Abschnittes durch Fußgänger*innen beobachtet werden.
Leider wurden die Wünsche nach Tempo 30, einem Zebrastreifen an der Querung Othmargasse für die passierenden Schüler*innen der Greiseneckgergasse , und ein Fahrradstreifen auf der Jägerstraße nicht berücksichtigt. Auch die Engstellen im Trottoirbereich auf der rechten Seite stadteinwärts, im Blockbereich vor der Wallensteinsraße, konnten nicht behoben werden. Weitere Verbesserungsmaßnahmen sind also noch anzustreben...

2013 startete die Initiative (damals noch die Bürgerinitiative Brigittenau) das Projekt "Flüsterteppich". Stein des Anstoßes war ein sehr grobes Steinpflaster auf der Jägerstraße, welches beim Befahren immens laute Rollgeräusche erzeugte. Direkt am Straßenrand konnten mehr als 80 Dezibel an Lautstärke gemessen werden. Besonders nachts, wenn etwa Taxis mit hoher Geschwindigkeit über das Pflaster sausten, war ein Durchschlafen unmöglich. Aber auch die Aufenthaltsqualität untertags war im angrenzenden Freiraum stark vermindert.

Mehrere Faktoren sprachen zuerst gegen Sanierungsmaßnahmen. So wollte der Bezirk abwarten, bis eine turnusmäßige Sanierung der Gleisanlagen erfolgt (etwa alle 15-30 Jahre). Auch über den Untergrund der Straße wurden vage Vermutungen angestellt, dass nämlich dort alte Fliegerbomben aus dem 2.ten Weltkrieg einer Sanierung im Wege stehen könnten. Nach 3 Jahren Diskussion, einer gelungenen Auftaktveranstaltung in Form von "Flüsterteppichen" auf der gesperrten Jägerstraße, einer an den Bezirksvorsteher überreichten Unterschriftsliste, und mehreren Flugblattaktionen im Bezirk war es dann 2016 soweit: die alten Pflaster wurden weggeräumt und der Abschnitt zwischen Wallensteinstraße und Pappenheimgasse mit einem neuen Belag versehen. An der Querung zur Othmargasse wurde eine Verkehrsinsel eingefügt, die insbesondere SchülerInnen ein sicheres Überschreiten der Jägerstraße ermöglichen sollte.

Insgesamt hat der neue Belag zu einer Verminderung der Lärmemission von ca. 15-20 Dezibel geführt, je nach Geschwindigkeit, Fahrzeuggröße, Gewicht, etc. wurde eine fühlbare Lärmminderung um ca. zwei Drittel erzielt.

Die angrenzenden Geschäftsleute waren großteils gegen die Veränderung, weil sie finanzielle Einbußen durch die Baustelle fürchteten. Aber die Arbeiten wurden im Sommer durchgeführt, und tangierten die Betriebe kaum. Im Gegenteil, während der Verkehr nicht mehr durchrollte, konnte eine Belebung des Abschnittes durch Fußgänger*innen beobachtet werden.

Leider wurden die Wünsche nach Tempo 30, einem Zebrastreifen an der Querung Othmargasse für die passierenden Schüler*innen der Greiseneckgergasse , und ein Fahrradstreifen auf der Jägerstraße nicht berücksichtigt. Auch die Engstellen im Trottoirbereich auf der rechten Seite stadteinwärts, im Blockbereich vor der Wallensteinsraße, konnten nicht behoben werden. Weitere Verbesserungsmaßnahmen sind also noch anzustreben...